Bei einem mehr als erfolgreichen Bambiniturnier, an dem unsere Jüngsten in Schwarza am 18.12 teilnahmen und mit die stärkste Fraktion stellten, konnten einige Top-Platzierungen eingeheimst werden. Zudem stellten wir mit Richard Möller und Marius Fetsch die jüngsten männlichen Teilnehmer überhaupt. In zahlreichen Kopf-an-Kopf-Rennen in allen Stationen und Spielformen, die auch das Auge manchen Trainers zum Leuchten brachten, konnte sich Richard knapp vor Marius behaupten und Gold einstreichen. Rang drei bei den Mädchen 2014 ging an unsere Lea Endter, die ein Jahr ältere Romy Fetsch dominierte ihre Altersklasse und behauptete sich über die starke Konkurrenz mit längeren Erfahrungen u.a. aus Schwarza. Die älteste Jungenklasse führte letztlich und erwartungsgemäß Sammy Ilgen an, Vereinskollege Tom Sieling folgte gleich dahinter auf einem starken zweiten Rang. Damit landete jeder Spieler auf dem Podium, sodass wir auch qualitativ eine sehr erfolgreiche Teilnehmergruppe vorwiesen. Wir bedanken uns bei Schwarza (insbesondere Hans Dömming und Katrin Wenzel) für die gelungene Ausrichtung mit den zusätzlich den Kids überreichten Preisen. Von unserem Nachwuchs wird wahrscheinlich in den nächsten Jahren viel zu hören sein.

Am Vortag des 17.12 reisten Lukas Ilgen, Christoph Engelhardt und Thomas Römhild zum Turnier nach Henneberg. Nach ausgerechneten Chancen, insbesondere im Doppel, gelang Ilgen/ Engelhardt das dennoch Unerwartete. Nach knapp acht Stunden Turnier konnten beide den Doppeltitel für den TTV Mittelschmalkalden klarmachen. Dabei durfte die erste Ausscheidungsrunde recht souverän gegen eine Wasunger Besetzung gemeistert werden, wobei im Viertelfinale das Turnier-Aus fast in greifbarer Nähe war. Doch der 1:2-Rückstand gegen die für die Mittelschmalkalder Spielweise recht ungemütlich agierenden Gegner Hopf/König (Schleusingen/Walldorf) konnte gut gemacht werden. Der dritte Rang war damit bereits sicher. In einer Finalrunde folgte unter den besten drei Teams der Kampf um die Krone. Zuerst verloren Donald Mönch (Schleusingen)/Th. Römhild gegen die Walldorfer Max Koch/Alexander Steitz. Daraufhin stand die Partie Mönch/Römhild gegen Ilgen/Engelhardt an, die von beiden Letzteren wiederum die volle Distanz forderte und die Entscheidung auf den fünften Satz für die Youngster vertagte. Römhild und Mönch erspielten sich verdient Rang drei. Unter Hochachtung des Finalduos aus Walldorf startete das „echte Finale“. Die Mittelschmalkalder erspielten sich eine 2:0-Führung. Tolle Ballwechsel aus der Halbdistanz waren keine Seltenheit. Ilgen setzte insbesondere im zweiten Satz gekonnte Druckblocks, die den Gegner alt aussehen ließen. Doch beide kamen im Verlauf der Partie zurück und verkürzten auf 2:2. Mit gewisser Anspannung startete der fünfte Satz. Unsere Jungs erspielten sich eine 5:1 Führung, aber Koch/Steitz holten wieder auf. Letztlich konnte Engelhardt gekonnte Defensivbälle einstreuen und kurz legen, wobei der Schnitt des Gegners neutralisiert wurde und man nun 9:7 führte. Letztlich ging das Spiel mit 11:8 an Mittelschmalkalden. Im Nachgang gratulierten die Walldorfer sehr fair, die ein Wiedersehen im nächsten Jahr in der 2. Bezirksliga ebenfalls nicht ausschlossen. Auch die Henneberger Turnierleitung und alle weiteren Teilnehmer begrüßten per Applaus das Doppelfinale. Die Paarung stand statistisch gesehen unter besonderen Vorzeichen: Ilgen und Engelhardt stellen seit mehreren Serien eines der besten/das beste Doppel der 3. Bezirksliga Staffel 2, Koch und Steitz sind derzeit das beste Doppel der 2. Bezirksliga ohne Niederlage.

Im Einzel kamen Ilgen und Engelhardt unter die besten Acht, mussten sich dann aber Max Koch bzw. dem stark aufspielenden Ronald Wiegler geschlagen geben. Römhild traf durch unglückliches Los kurz davor auf Ilgen. Alle drei Teilnehmer hatten die Gruppenphase mehr als nur überstanden und routiniert agiert. Das Starterfeld bestand aus sehr erfahrenen Stammkräften, insbesondere der 2. Bezirksliga, wobei das Turnier durchaus als Gradmesser gesehen werden kann. Positiv war die gelungene Turnierathmosphäre mit angenehmen Unterhaltungen und vielen Bekannten, die nach fast drei Jahren Turnierpause praktisch „Balsam für die Seele“ war. Rang eins belegte unangefochten Max Koch (Walldorf) vor Überraschungskandidat Ronald Wiegler (Sülzfeld) und Monty Schulz (Schleusingen). Undankbarer Vierter wurde Peter Latka, der nicht den besten Tag erwischte. Morgen (23.12) steht noch die Weihnachtsfeier mit Spaßdoppeln und Gemütlichkeit an, am 28.12 starten einige Spieler beim Trusetaler Weihnachtsturnier. Die Rückrunde startet bereits am 06.01 bzw. 07.01.

 

(Autor: C. Engelhardt; 22.12.2022)

 

 


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