Brandheiß
Es geht wieder los!!! Nähere Informationen findet Ihr in der Rubrik "Trainingszeiten".
Zwischen Ilgen und Cassiani entwickelte sich eine hochklassige Partie

 

Am Vortag des dritten Advents stand das sportlich-emotionale Highlight der Vorrunde für die erste Mannschaft der Mittelschmalkalder Tischtennisrecken auf dem Plan: In eigener Halle durfte man die Mannen vom TTV 48 Schmalkalden III um Spielführer Olaf Cassiani zum Stadtderby begrüßen. Formal betrachtet eine klare Angelegenheit zu Gunsten der Gäste, so mal man auf heimischer Seite auf Bernd Hüller verzichten musste. Doch auch die Gäste waren an diesem Tag personell unterbesetzt: Sowohl der junge Christoph Engelhardt, als auch Petra Günzel fehlten. Sie wurden durch die Youngsters Sascha Kind und Julien Pfab ersetzt. Manfred Zeiß vervollständigte die Aufstellung der Gäste vom TTV 48 Schmalkalden. In der Konsequenz sollte sich ein packendes Spiel entwickeln…

Los ging es mit den Doppelpaarungen. An Platte 1 trafen Ilgen/Wolf auf das erfahrene Duo Cassiani/Zeiß. Da Wolf allerdings nicht zu gewohnter Spielstärke fand, ging das Spitzendoppel relativ zügig mit 1:3 verloren. Am Nachbartisch bekamen es die Cousins Rudloff/Roth mit den Nachwuchsassen Pfab/Kind zu tun. In abgeklärter Manier ließen sie ihre Kontrahenten zu keiner Zeit ins Spiel kommen, während sie sich selbst durch ein schnittreiches Spiel die Punkte sicherten. Damit stand final ein 3:0-Sieg zu Buche.

In der ersten Einzelrunde konnten sowohl Ilgen, als auch Wolf und Roth ihre Partien erfolgreich gestalten. Ilgen setzte sich durch eine konzentrierte Leistung mit 3:0 gegen Zeiß durch, der zu viel mit sich selbst und den Bedingungen im Mittelschmalkalder Spiellokal haderte. Wolf und Roth taten es ihm gleich und behaupteten sich souverän gegen die Schmalkalder Nachwuchsspieler. Lediglich Alexander Roth musste einen Satz an Kind abgeben. Marco Rudloff bekam es mit der Nummer 1 der Gäste, Olaf Cassiani, zu tun. Dessen aggressivem Spinspiel konnte Rudloff nichts entgegensetzen. Die 0:3-Klatsche ging damit absolut folgerichtig in Ordnung.

So ging man mit einem 2-Punkte-Vorsprung in die nächste Einzelrunde. Zunächst duellierten sich die Einser beider Teams. Es entwickelte sich ein hochklassiger und sehenswerter Schlagabtausch, der an Dramatik, Spannung und spektakulären Ballwechsel alles bot, was das Tischtennisherz begehrt. Nachdem Cassiani sich die ersten beiden Sätze durch eine extrem aggressiv-konsequente Spielweise sichern konnte, stellte der bis dato chancenlose Ilgen sein Spiel im dritten Satz um. Er konnte sich mehr und mehr Sicherheit sowie Selbstvertrauen erarbeiten, sodass er schließlich das Ruder herumreißen und mit 3:2 siegen konnte. Das Prädikat „Spitzenspiel“ war für diesen Schlagabtausch an diesem Tage mehr als nur gerechtfertigt. Parallel dazu stellte Rudloff sein Können gegen das Schmalkalder Urgestein Zeiß unter Beweis. In einem guten Spiel siegte er deutlich mit 3:1 Sätzen. Im hinteren Paarkreuz gelang es Wolf und Roth dann den Sack für die Gastgeber zuzumachen. Beide siegten klar gegen den Schmalkalder Nachwuchs: Wolf in vier Sätzen gegen Kind, Roth in drei Sätzen gegen Pfab. Die hervorragende Nachwuchsarbeit der Schmalkalder soll an dieser Stelle allerdings nicht unerwähnt bleiben. Sowohl Pfab, als auch Kind, warteten mit technisch-taktisch hervorragenden Leistungen auf, weshalb sich die Partien gegen beide in ein bis zwei Jahren deutlich schwieriger gestalten dürften.

Unterm Strich ein toller Abschluss der Vorrunde, der wohl gegen einen voll besetzten Gegner nicht möglich gewesen wäre. Durch diesen Sensationssieg rutscht man sogar noch einen Tabellenplatz nach vorne und verdrängt die Tischtennissportler vom TTV 1976 Kaltensundheim III vom 6. Platz, auf dem man nun bis zum nächsten Spiel im neuen Jahr überwintert.

Die erste Mannschaft wünscht abschließend den Tischtennisfreunden vom TTV 48 Schmalkalden, allen Vereinsmitgliedern, Tischtennisspielern sowie –interessierten ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

 

TTV Mittelschmalkalden I:  Lukas Ilgen (2), Marco Rudloff (1,5), Michael Wolf (2), Alexander Roth (2,5)

 

Spielbericht

 

Die Zuschauer verfolgen gespannt das Geschehen

 

Wolf beim Auschlag gegen Pfab

 

Eine weitere Impression vom Spiel Wolf vs. Pfab, im Hintergrund spielt Roth gegen Kind

 

Roth in der Verteidigung gegen Kind

 

Wolf vs. Kind

 

(Autor: Lukas Ilgen; 15.12.2018)


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